Lippenhaut unterscheidet sich deutlich vom Rest des Körpers. Das Stratum corneum ist weit dünner, es gibt kaum Talgdrüsen und keine Schweißdrüsen. Lippen können also keinen eigenen natürlichen Schutzfilm bilden – daher trocknen sie leicht aus.
Der Feuchtigkeitsverlust ist an den Lippen schneller als an der Gesichtshaut. Kälte, Wind, niedrige Luftfeuchte, häufiges Lippenlecken und Mundatmung verstärken ihn. Lippenlecken bringt kurze Linderung, verschlimmert es aber beim Verdunsten des Speichels – ein häufiger Teufelskreis.
Der Grundansatz ist, eine schützende, feuchtigkeitsstützende Schicht auf der Lippenoberfläche zu schaffen. Lippen sind auch der Sonne ausgesetzt; Produkte mit Sonnenschutz helfen bei Aufenthalt im Freien.